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Pflegeheim als Arbeits- und Ausbildungsplatz

Von Andreas Weidmann*

Die Alterspflege und -betreuung ist einer der am stärksten wachsenden Bereiche der Luzerner Volkswirtschaft, welcher auch in Zukunft sichere Arbeitsplätze generieren wird. Die Zahl der Vollzeitstellen ist steigend. Zudem fördern die Luzerner Pflegeheime die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften und engagieren sich auch aktiv in Bildungsfragen.

Dem Kantonalverband CURAVIVA Luzern sind insgesamt 70 Pflegeinstitutionen angeschlossen, davon 66 Pflegeheime und vier Institutionen mit speziellem Angebot, die über 6‘500 Mitarbeitende beschäftigen. Zusätzlich werden jährlich knapp 650 Auszubildende erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert. Damit sind die Luzerner Pflegeheime wichtige Arbeitgeber im Kanton und bieten als Arbeits- und Ausbildungsorte vielfältige Möglichkeiten.


Breites Spektrum an Berufen
Der Pflege- und Betreuungsbedarf der Bewohnenden wird von ganz unterschiedlichen Berufsfeldern abgedeckt. Sowohl für therapeutische Fachkräfte aus der Physio-, Ergo- und Aktivierungstherapie als auch für Arbeitnehmende mit Pflege- und Betreuungsberufen oder aus dem administrativen Bereich sowie der Hotellerie bieten die Luzerner Pflegeheime diverse Einsatzfelder. Dieses breite Spektrum an Berufen widerspiegelt die Angebotsvielfalt der Luzerner Pflegeheime in den drei zentralen Leistungsbereichen Wohnen, Betreuung und Pflege.

Gezielte Messung der Ausbildungsleistung
Die von CURAVIVA Luzern seit 2014 jährlich durchgeführte Erhebung zur Ausbildungsverpflichtung zeigt die beachtliche Ausbildungsleistung in der stationären Pflege im Kanton Luzern. Eine grosse Mehrheit der Institutionen erfüllt sämtliche Anforderungen. Luft nach oben gibt es lediglich bei den angehenden Pflegefachpersonen HF/FH, wobei die Entwicklung auch hier positiv verläuft. Mit der hohen Zahl an auszubildenden Fachpersonen Gesundheit und Betreuung sowie deren gezielten Förderung ist zu erwarten, dass der Aufwärtstrend auch bei den Pflegefachpersonen HF/FH weiter anhält.

Aktive Bildungspolitik
CURAVIVA Luzern engagiert sich zudem in bildungspolitischen Fragen. Beispielsweise setzt sich der Verband klar für eine praxisnahe Umsetzung der aktuellen Neuausrichtung von Kompetenzprofilen im Pflegebereich ein. Die vorgesehene zusätzliche Spezialisierung läuft der Entwicklung und dem Bedarf in den Heimen entgegen. Deshalb befürwortet CURAVIVA Luzern vertiefungsübergreifende Modelle in der Ausbildung von Pflegefachpersonen und berücksichtigt damit die Gegebenheiten und konkreten Anforderungen der Praxis.

(Leicht veränderter Auszug aus dem Text der Publireportage „Arbeitsplatz Pflegeheim“, die im September 2017 in verschiedenen Luzerner Lokalzeitungen publiziert wurde.)


*Andreas Weidmann ist Inhaber der Kommunikationsagentur WEIDMANNPARTNER. Sie unterstützt CURAVIVA Luzern bei der Umsetzung der laufenden Kommunikationsmassnahmen.

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