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Zweite ordentliche Konferenz CURAVIVA Luzern im 2017

Von Felix Lienert, Geschäftsleiter CURAVIVA Luzern

Dieses Jahr fand die Herbstkonferenz von CURAVIVA Luzern am Dienstag, 21. November 2017, in den Räumen der Alter- und Pflegeheim Hofmatt in Weggis statt. Neben statuarischen Geschäften wie dem Budget und den Mitgliederbeiträgen standen weitere aktuelle Themen sowie eine Präsentation von CURAVIVA Schweiz, dem Besuchsdienst Innerschweiz, der Centralschweizer Kraftwerke CKW sowie ein Referat über interaktiv kognitive Trainingssysteme zur Vermeidung von Stürzen des ETH-Spinnoffs Dividat AG auf der Sitzungsagenda.

Budget und Mitgliederbeiträge genehmigt
Ins Budget 2018 floss das neue PR Konzept 2018 ein, dabei konnten die Aufwendungen für PR und für den Verbandsbetrieb so budgetiert werden, dass die Mitgliederbeiträge 2018 unverändert bleiben. Sowohl Budget wie auch die Mitgliederbeiträge wurden genehmigt.

Ein bunter Strauss an Branchenthemen
Bei den Branchenthemen standen die Ausbildungsverpflichtung und der aktuelle Entscheid des BVG zum MiGel im Vordergrund. Mit Blick auf die Ausbildung zeigt ein Bericht der Obsan, dass der Bedarf höher als angenommen ist und die Ziele entsprechend angepasst werden müssen. Die anzuvisierenden Ziele sind im Konferenzhandout dargestellt. Sobald der Evaluationsbericht zur Ausbildungsverpflichtung vorliegt, wird entscheiden, wie damit konkret umzugehen ist. Das BVG- Urteil zum MiGel im Verfahren gegen den Kanton Basel Stadt ergibt, dass die MiGel durch den Restfinanzierer geschuldet ist. Die Konferenz CURAVIVA Zentralschweiz hat hierzu eine Empfehlung abgegeben (Link zum Dokument). Noldi Hess hat durch die Empfehlung geführt, die u.a. auch konkrete Buchungshinweise für die Behandlung in der Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung aufweist. Offen ist noch die Frage der Rückforderungen. Diese wird zwischen CURAVIVA Schweiz und den Krankenkassen verhandelt. Der Kanton Luzern, die Gemeinden wie auch die GDK fordern dabei, auf Rückforderungen zu verzichten.

Informationen von CURAVIVA Schweiz und Fachvorträge
Nach der Pause informierte Markus Leser von CURAVIVA Schweiz über die Entwicklungen des Dachverbandes sowie über den Stand des Projektes „Wohnmodell 2030“. Christine Giger, Geschäftsführerin der Stiftung Besuchsdienst Innerschweiz, präsentiert die Leistungen der Organisation. Dass diese geschätzt werden, zeigten die positiven Voten einzelner Mitglieder von CURAVIVA Luzern.

Daniel Nadler, Leiter Vertrieb Geschäftskunden bei den Centralschweizerischen Kraftwerken CKW, präsentierte das Produkt VoltControll. Pilotprojekte in Escholzmatt und Reiden zeigen, dass mit diesem Produkt die Stromkosten bis zu 20 Prozent gesenkt werden können.

Eva von het Reve, Bewegungswissenschaftlerin bei Dividat AG, einem Spinnoff der ETH-Zürich, informierte über interaktive kognitive Trainingssysteme zur Vermeidung von Stürzen. Das Trainingsgerät wird im Rahmen des Aktivierungs- und Betreuungskonzepts eingesetzt und erfreut sich laut Alphons Röthlin, Leiter des Hofmatts in Weggis, grosser Beliebtheit.

Im Anschluss an die Konferenz luden das Hofmatt und der Gastgeber, Alphons Röthlin, zu einem Apéro und einem feinen Nachtessen ein. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die vorzügliche Bewirtung und die Gastfreundschaft.

 


Infobox 

1. ordentliche Konferenz CURAVIVA Luzern 2018
Dienstag, 24. April 2018
14.00 – 17.30 Uhr, anschliessend Apéro

Regionales Wohn- und Pflegezentrum Schüpfheim

Das Protokoll sowie das Handout zur Konferenz sind auf www.curaviva-lu.ch unter den Konferenzakten publiziert. 


 

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